Mittagessen für einen guten Zweck

Erlöse aus der Schülerküche kommen der St.-Josef-Schule in Indien zugute

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen die Lehrkräfte Walter Stolz, Lisa Lamprecht und Ruth Kopcsa mit ihrem Angebot eines preisgünstigen Mittagessens für hungrige Schülerinnen und Schüler, die oft noch bis nachmittags Unterricht haben. Denn die damit erzielten Erlöse werden an die Grund- und Nähschule St. Josef in Kalkutta gespendet. 

Mit Freude bei der Arbeit: Das Lehrerteam um Herrn Stolz. Auch viele Schüler machen inzwischen mit. 

Marcus Pohl stellt Schülern sein Hilfsprojekt vor.

Möglich wurde dieses Engagement durch den persönlichen Kontakt von Religionslehrer Walter Stolz zu seinem ehemaligen Schüler Marcus Pohl. Der ausgebildete Sozialpädagoge war vor 15 Jahren Mitgründer der St.-Josef-Schule. Heute betreut er das Projekt ehrenamtlich, was regelmäßige Reisen nach Kalkutta erfordert. Finanzmittel sind stets knapp und werden zu vielerlei Zwecken verwendet: Die Schüler benötigen Lehr- und Schreibmaterialien, Lehrer wollen bezahlt werden, und Abgänger benötigen Stipendien für weiterführende Schulen.

 Guten Appetit: das Angebot wird gut angenommen.

Ohne das Engagement verschiedener Wessenberg-Schüler wäre die Aufgabe nicht zu bewältigen. Die beteiligten Lehrkräfte freuen sich über die ehrenamtlich tätigen Schüler, die immer dienstags und donnerstags fleißig mithelfen beim Kochen, bei der Ausgabe und beim anschließenden Saubermachen.

Netter Nebeneffekt: Um die Theke vor der Schülerküche entsteht eine gemütliche Atmosphäre, in der Schüler und Lehrer gemeinsam die Mittagspause verbringen. Kaffee und Kuchen runden das Angebot ab. Derzeit laufen Bemühungen, das Mittagessen von einem zeitlich begrenzten Projekt in eine dauerhafte Einrichtung weiterzuentwickeln.        

Zum Presseartikel im Südkurier hier klicken.            

                               Was gibt es heute? Die Speisenkarte

                                                                                                                                   

   Bisher konnte schon ein vierstelliger Betrag überreicht werden.

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